Das weiße T-Shirt


James Dean (in „Denn sie wissen nicht, was sie tun“) trug es leidenschaftlich gern, Marlon Brando (in „Endstation Sehnsucht“) sowieso und auch die Kult-Werbefigur für einen Haushaltsreiniger sieht in ihm absolut respektabel aus – die Rede ist vom weißen T-Shirt. Mit dem Klassiker ist eine spannende Geschichte verbunden. Aus heutiger Sicht ist es kaum zu glauben, dass das öffentliche Tragen eines Hemds in charakteristischer T-Form einst als unpassend galt. Denn ursprünglich diente es lediglich als Unterwäsche. Zusammen mit Denims, Boots und schwarzer Lederjacke komplettierte das weiße T-Shirt den klassischen Rebellen-Look. Kennzeichen des universellen Kleidungsstücks sind meist kurze, manchmal auch lange Ärmel, ein runder oder V-förmiger Ausschnitt, ohne Kragen, Taschen oder Knöpfe. Das weiße T-Shirt ist eines der wichtigsten 111 Archetypen an Kleidung, um die es in der Mode-Ausstellung „Items: Is Fashion Modern?“ vom 1. Oktober 2017 bis zum 28. Januar 2018 im MoMA in New York geht.

Courtesy: Shutterstock/SFIO CRACHO


Autor: Andreas Rose   |   1. Aug 2017   |   Modeklassiker

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