Kleiderpflege

Nach der Organisation eines Kleiderschranks haben wir heute einige Tipps zur richtigen Pflege und Aufbewahrung von Kleidung zusammen gestellt. Was hilft effektiv gegen Pillierknoten? Wie lassen sich umweltverträglich Motten vertreiben? Welche praktischen Helfer aus natürlichen Materialien überzeugen beim Thema Wäsche?

1. Generell. Beim Kauf von Kleidung ist auf Qualität statt Quantität zu achten, abgelegte Sachen recyceln oder kleinere Reparaturen und Änderungen an Kleidungsstücken selbst vornehmen, anstelle neue zu kaufen. Auch die Art, wie wir unsere Kleidung waschen und pflegen, hat extrem große Auswirkungen auf die Umwelt. Wer seine Kleidung intelligenter und weniger häufig wäscht, verlängert nicht nur deren Lebenszyklus, sondern schont auch die Umwelt.

2. Mottenschutz. Bevor die Winterpullover in Kartons oder in den hintersten Teil des Kleiderschranks wandern, sollten Sie die Kleidungsstücke unbedingt waschen bzw. reinigen. Nicht nur, dass die Kleidung sonst zu müffeln beginnt, sie wird auch schneller von Motten befallen. Lavendelblüten sind bekanntlich ein probates Mittel, um Motten aus den Schränken fernzuhalten. Motten im Kleiderschrank lassen sich auch mit Zedernholz wirksam bekämpfen. Das für Menschen sehr angenehm riechende Holz der amerikanischen Rot-Ceder ist für Motten unerträglich. Nur einige wenige Zedernstücke reichen, um den Kleiderschrank mottenfrei zu halten. So gibt es Kleiderbügelscheiben, Anhänger, Kugeln und Klötzchen aus Zedernholz zur Mottenabwehr im Kleiderschrank. Als Duftspender ist parfümiertes Schrankpapier eine tolle Sache.

3. Mechanisch entstauben und entfusseln. Was sich an Staub und Schmutz in jedem Gewebe ansammelt, lässt mit mechanischen Mitteln gründlich und schonend entfernen. Staubige und leicht schmutzige Wollbekleidung wird mit Hilfe einer Kleiderbürste wieder sauber. Das Entfernen von Pillierknoten aus dem Lieblingspullover gelingt mühelos mit einer Kleiderbürste von Redecker. Der Besatz besteht aus Bronzedraht mit einer Umrandung aus kräftiger schwarzer Naturborste. Die kräftigen Bürsten sind für jede Stoffart geeignet. Die mit handeingezogenem Naturkautschuk gefertigte Fusselbürste lädt sich durch Reibung auf und zieht Haare, Flusen und Staub an wie ein Magnet.

4. Richtig lagern. Mäntel und Jacken am besten in Baumwoll-Kleiderhüllen an eine Kleiderstange hängen.

5. Wäsche trocknen. Das Besondere an den sogenannten Sturmwäscheklammern aus Buchenholz ist nicht nur die nostalgische Optik. Sie können nicht rosten und man kann sich nicht klemmen, da keine Feder eingesetzt ist. Auf jeden Fall eine schöne Alternative zu bunten Plastik-Wäscheklammern.

Die Bürstenmanufaktur Redecker in Versmold ist eine der letzten handwerklichen Bürstenmanufakturen Deutschlands. In diesem Familienunternehmen werden seit acht Jahrzehnten Bürsten im traditionellen Handeinzug und komplett aus Naturprodukten gefertigt.

Fotos: Redecker PR

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